Die zur schulmedizinischen Akzeptanz nötige Doppelblindstudie fehlt!

Long Covid und Polyneuropathie: Erschoepfung und Erholung

Polyneuropathie und Long Covid: Was Studien zeigen

Long Covid und Nervenschäden: Aktuelle Studien legen einen Zusammenhang nahe. Was die Forschung zeigt und was Sie tun können.

6. Juni 2023 Lesedauer ca. 3 min

Eine Studie der Fachzeitschrift Neurology1 legt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Long-Covid-Beschwerden und Nervenschädigungen geben könnte, wie sie auch bei einer peripheren Polyneuropathie auftreten. Eine weitere Untersuchung aus Ägypten stützt diese Beobachtung. Was die Forschung bisher zeigt und was Sie wissen sollten.

Kann Covid Nervenschäden hervorrufen?

In der Neurology-Studie wurden 17 Personen mit anhaltenden Long-Covid-Beschwerden über mehr als ein Jahr begleitet. Bei rund zwei Drittel zeigten sich Hinweise auf Nervenschäden, möglicherweise als Folge einer Immunreaktion auf das Virus. Vor der Erkrankung, die bei 16 der 17 Teilnehmenden mild verlaufen war, ließen sich diese Veränderungen nicht nachweisen. Andere Ursachen konnten die Forschenden ausschließen.

Daraus erhärtete sich der Verdacht, dass ein Teil der Long-Covid-Betroffenen Anzeichen einer Small-Fiber-Neuropathie entwickelt. Diese betrifft besonders feine Nervenfasern, die unter anderem in Haut, Herz und im peripheren Nervensystem liegen.

Eine ägyptische Studie von Saif und Kollegen (2022)2 mit 400 Teilnehmenden kommt zu einem vergleichbaren Ergebnis: In dieser Studie zeigten etwa 57 Prozent der untersuchten Personen Hinweise auf eine periphere Neuropathie. Rund 42 Prozent dieser Gruppe waren während der Infektion im Krankenhaus behandelt worden (Studie Saif et al., 2022).

Wichtig zu wissen – Die Forschung zu Long Covid und Nervenbeteiligung steht noch am Anfang. Beobachtete Zusammenhänge sind keine endgültigen Beweise. Wenn Sie nach einer Covid-Infektion neue oder anhaltende Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit bemerken, lassen Sie diese ärztlich abklären.

Sind die Nervenveränderungen umkehrbar?

Noch ist nicht abschließend geklärt, ob und wie eine Covid-Infektion die Nerven beeinflusst, etwa über Entzündungsprozesse. Die genannten Studien zeigen jedoch deutliche Parallelen zu Beschwerden, wie sie auch bei anderen Formen der Polyneuropathie auftreten. Bereits entstandene Schädigungen am peripheren Nervensystem gelten nach heutigem medizinischem Stand häufig als nicht rückgängig zu machen.

Viele Betroffene, die sich durch schmerzhafte oder nicht schmerzhafte Beschwerden wie Taubheit eingeschränkt fühlen, suchen daher nach Wegen, ihre Lebensqualität im Alltag zu verbessern. Neben ärztlicher Begleitung kommen dabei auch alternative, nicht schulmedizinische Therapieformen in Frage, die den Leidensdruck spürbar senken können, wenn der Körper auf die jeweilige Anwendung anspricht.

HiToP® PNP als ergänzende Unterstützung zu Hause

Das HiToP® PNP ist ein geprüftes Medizinprodukt für die unterstützende Anwendung bei Polyneuropathie. Die Hochtontherapie ist eine alternative, nicht schulmedizinische Therapieform und versteht sich nicht als Heilbehandlung. Ziel ist die Chance, Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit im Alltag zu reduzieren, wenn Ihr Körper auf diese Therapie anspricht.

Sie wenden das Gerät in Ihrer gewohnten Umgebung an und werden telefonisch von unserem Expertenteam in Deutschland begleitet.

Paar informiert sich zu HiToP® PNP bei Polyneuropathie

1 Peripheral Neuropathy Evaluations of Patients With Prolonged Long COVID. Neurology Neuroimmunology & Neuroinflammation.
2 Prevalence of peripheral neuropathy and myopathy in patients post-COVID-19 infection. Saif et al., International Journal of Rheumatic Diseases, 2022.

Blog

Diese Blogbeiträge könnten Sie interessieren:

Von der Gürtelrose zur Polyneuropathie

Von der Gürtelrose zur Polyneuropathie

Wie aus einer akuten Gürtelrose eine Post-Zoster-Neuralgie werden kann, welche Beschwerden möglich sind und wie sich das Risiko senken lässt.

Senior im Sessel mit Tee am Fenster, ruhig und würdevoll

Polyneuropathie im Endstadium: Was bedeutet das, und was hilft?

„Endstadium" ist kein medizinischer Fachbegriff. Was hinter dem Wort steckt, welche Belastungen Betroffene erleben und welche Optionen heute helfen können: verständlich und ehrlich erklärt.

Aeltere Frau sitzt nachdenklich mit Buch im Wohnzimmer - Symbolbild fuer unsichtbare Beschwerden bei Polyneuropathie

Polyneuropathie: Kaffee, Alkohol & Co.

Kaffee, Tee, Alkohol, Softdrinks – was bei einer Polyneuropathie sinnvoll ist und wo Sie ohne Verzicht auskommen.

Für wen ist HiToP® PNP geeignet?

HiToP® PNP richtet sich an Menschen, die unter Symptomen peripherer Nervenschädigungen leiden und eine moderne, alternative, nicht schulmedizinische Therapie bequem zuhause anwenden möchten.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden auf eine Neuropathie hinweisen könnten, hilft Ihnen unser kurzer Selbstcheck bei einer ersten Einschätzung.

Älteres Paar
HiToP® PNP Geraet mit Elektroden

Sparen Sie zusätzlich 10€, wenn Sie sich anmelden

Außerdem erhalten Sie exklusive Angebote, Newsletter und Tipps zum Wohlbefinden direkt in Ihren Posteingang.