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Nachhaltige Medizin: Wie ihre Heimtherapie nicht nur Nerven, sondern auch das Klima schützt

HiToP® PNP Blog

Kribbeln, Taubheit, Brennen: Was Diabetes mit Ihren Nerven macht

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Wenn jede Behandlung eine Fahrt bedeutet

Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in Füßen und Beinen – viele Menschen mit Polyneuropathie kennen dieses Paket an Beschwerden nur zu gut. Gleichzeitig sind sie auf regelmäßige Behandlungen in Klinik oder Praxis angewiesen: Fahrten organisieren, Wartezimmer, Zeitdruck, Erschöpfung.

Gerade nach einer Krebsbehandlung fühlt sich jeder zusätzliche Termin wie ein weiterer Berg an. Trotzdem wünschen sich viele Betroffene eine Therapie, die mehr kann als nur Schmerzsignale überdecken – etwas, das direkt an den Nerven ansetzt und sich in den Alltag integrieren lässt.

Heimgeräte-Therapie bringt hier eine neue Dimension in die Behandlung: Sie bleibt medizinisch ernst zu nehmen, entlastet aber gleichzeitig Alltag und Umwelt.

Was die Studie aus Wien über Heimtherapie zeigt

In der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ wurde eine Untersuchung des Wiener Gesundheitsverbunds vorgestellt, die genau diese Form der Heimtherapie unter die Lupe nimmt. Untersucht wurde eine heimbasierte Hochtontherapie mit dem HiToP® PNP Heimtherapiegerät bei Krebspatientinnen und -patienten mit Polyneuropathie nach Chemotherapie.

Das Therapiegerät – etwa so groß wie ein Schuhkarton – wird von den Betroffenen selbstständig zu Hause angewendet. Im Fokus stehen typische Symptome der chemoinduzierten Polyneuropathie:

  • Brennende, kribbelnde Missempfindungen
  • Schmerzen, vor allem in Ruhe oder nachts
  • Taubheitsgefühle, meist beginnend an Füßen und Unterschenkeln

Die Studie beschreibt die Hochtontherapie als „vielversprechende, medikamentenfreie Methode“, die Beschwerden lindern kann. Gleichzeitig betonen die Autoren, dass die Wirksamkeit wissenschaftlich weiter untersucht wird – ein wichtiger Hinweis, der zu einer fairen und transparenten Kommunikation gehört

Kurz erklärt – Hochtontherapie Die Hochtontherapie arbeitet mit mittelfrequenten Strömen. Ziel ist es, Stoffwechselprozesse in Nerven und Muskeln anzuregen und die Durchblutung zu fördern. Sie gehört zu den medikamentenfreien Optionen und wird ergänzend zu bestehenden Behandlungen eingesetzt.

129 Kilometer weniger Autofahrt - jede Woche

Besonders eindrucksvoll sind die Zahlen zur Entlastung von Umwelt und Alltag. Das Team um Oberarzt Robert Wakolbinger-Habel befragte 65 Patientinnen und Patienten zu ihrem Mobilitätsverhalten.

Die Ergebnisse:

  • Im Durchschnitt konnten pro Patient und Behandlungswoche 129 Kilometer Autofahrt eingespart werden.
  • Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt das 1.341 bis 4.023 Kilometer, je nach Häufigkeit der ursprünglichen Behandlungstermine.
  • Dadurch werden zwischen 155 und 465 Kilogramm CO₂ pro Jahr und Patientengruppe vermieden – plus Einsparungen bei Stickoxiden und Feinstaub.

Auf die gesamte Bevölkerung übertragen wird das Potenzial noch deutlicher: In Österreich werden jährlich rund 44.000 neue Krebsfälle diagnostiziert. Wenn etwa 15 Prozent dieser Menschen mit einem Heimtherapie-Gerät behandelt würden, könnten laut Berechnungen über 1.000 Tonnen CO₂ eingespart werden – vergleichbar mit der Leistung eines größeren Waldgebiets.

Mehr Therapie, weniger Wege: der "Mehr-hilft-mehr"-Effekt

Für Betroffene ist aber nicht nur der ökologische Fußabdruck entscheidend. Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wie oft kann ich meine Therapie wirklich durchführen, ohne dass mein Alltag komplett davon bestimmt wird?

Die Wiener Studie beschreibt die Heimtherapie mit einem „ansteigenden Dosis-Wirkungs-Kurve“ – vereinfacht: mehr hilft mehr.

  • Mit einem Gerät zu Hause entfällt die Suche nach freien Terminen in der Klinik.
  • Die Behandlung kann genau dann stattfinden, wenn die Beschwerden besonders stark sind – etwa abends vor dem Schlafengehen.
  • Wege, Wartezeiten und Organisationsstress werden deutlich reduziert.

Heimtherapie bedeutet damit nicht „bequem und nebenbei“, sondern: eine medizinisch sinnvolle Behandlung mit höherer Anwendungsdichte – bei gleichzeitig weniger Belastung für Patient und Umwelt.

Was im Körper passiert: Hochtontherapie für Nerven und Muskeln

Die Hochtontherapie, die in der Wiener Untersuchung eingesetzt wurde, arbeitet mit mittelfrequenten Strömen, die sanft durch das Gewebe geleitet werden. Ziel ist es, mehrere Prozesse gleichzeitig anzusprechen:

  • Zellstoffwechsel aktivieren: Die „Batterien“ der Zellen (Mitochondrien) arbeiten aktiver – wichtig für Regenerationsprozesse.
  • Durchblutung fördern: Feine Blutgefäße werden besser durchströmt, Nerven werden zuverlässiger versorgt.
  • Muskeln entspannen: Verkrampfungen können sich lösen, was zusätzlich zur Schmerzlinderung beitragen kann.

Die Anwendung selbst ist unkompliziert: Elektroden anlegen, Programm starten, 30–60 Minuten entspannt sitzen oder liegen – zum Beispiel beim Lesen oder Fernsehen.

HiToP® PNP: Heimtherapie erleben statt nur daran zu glauben

HiToP® PNP von gbo Medizintechnik überträgt dieses Prinzip in ein speziell für zu Hause entwickeltes Hochtontherapie-Gerät für Menschen mit Polyneuropathie. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten, damit sich die Therapie in den Alltag integrieren lässt – ohne medizinische Fachsprache und ohne komplizierte Einstellungen.

Wichtig ist dabei eine klare Haltung:

  • HiToP® PNP ist eine medikamentenfreie Therapieoption zur Linderung von Beschwerden bei Polyneuropathie.
  • Es werden keine Heilversprechen gemacht – jede Erkrankung verläuft individuell.
  • Stattdessen steht im Mittelpunkt, dass Betroffene selbst erleben, ob ihr Körper auf die Hochtontherapie anspricht: „Erleben statt glauben“.

Nachhaltige Medizin im Alltag: Gut für Sie – gut fürs Klima

Die Wiener Untersuchung zeigt: Wer seine Therapie nach Hause holt, entlastet nicht nur Nerven und Alltag, sondern auch die Umwelt.

Ein typischer Behandlungsweg, der bisher zwei- oder dreimal pro Woche mit dem Auto zurückgelegt wurde, fällt mit einem Heimtherapie-Gerät komplett weg. Das bedeutet:

  • Weniger Abgase, weniger Staus, weniger Zeitverlust auf der Straße.
  • Mehr Zeit für Ruhe, Familie und Dinge, die guttun.
  • Ein spürbarer Beitrag zu einem kleineren persönlichen CO₂-Fußabdruck.

Heimtherapie wird so zu einem Baustein einer nachhaltigen Medizin: Medizinisch sinnvoll, alltagstauglich – und ressourcenschonend.

Nachhaltigkeits-Fakten auf einen Blick

  • 129 km weniger Autofahrt pro Woche und Patient bei Heimtherapie.
  • 1.341–4.023 km Einsparung pro Jahr – je nach Anzahl der Behandlungstermine.

Über 1.000 Tonnen CO₂-Einsparung möglich, wenn 15% der Krebs-Neuerkrankten heimbasiert behandelt werden

Ein fairer Einstieg: HiToP® PNP zuerst mieten, dann entscheiden

Gerade wenn man schon vieles ausprobiert hat, ist Skepsis völlig normal. Deshalb setzt gbo Medizintechnik bei HiToP® PNP bewusst auf Miete statt Sofortkauf.

  • 3 Monate testen: Sie mieten HiToP® PNP und probieren die Heimtherapie in Ihrem Alltag aus.
  • Miete wird angerechnet: Wenn Sie sich danach für das Gerät entscheiden, wird ein Großteil der gezahlten Miete auf den Kaufpreis angerechnet.
  • Persönliche Betreuung: Ein Team aus Medizinprodukteberaterinnen und -beratern begleitet Sie bei Einweisung, Anwendung und Fragen.

So können Sie in Ruhe herausfinden, ob die Hochton-Heimtherapie zu Ihnen, Ihrem Körper und Ihrem Alltag passt.

Häufige Fragen zur Heimtherapie

Die meisten Anwenderinnen und Anwender empfinden die Behandlung als angenehm oder neutral. Die Intensität wird individuell eingestellt und kann jederzeit angepasst werden.

Das ist individuell unterschiedlich. Viele berichten nach einigen Wochen regelmäßiger Anwendung von Veränderungen wie weniger Brennen oder besserem Schlaf. Eine Garantie für bestimmte Ergebnisse gibt es nicht.

HiToP® PNP wird bei verschiedenen Formen der Polyneuropathie eingesetzt. Wichtig ist, dass die Anwendung mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt abgestimmt wird.

Die Hochtontherapie versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Maßnahmen. Ob und wie sie integriert werden kann, sollte immer individuell medizinisch geprüft werden.

Sie haben noch Fragen?

Polyneuropathie ist komplex – und keine Geschichte gleicht der anderen. Wenn Sie mehr über die Hochton-Heimtherapie mit HiToP® PNP oder die Ergebnisse der Wiener Studie wissen möchten, beraten wir Sie gerne persönlich.

So erreichen sie uns 
📞 062 53 / 80 81 55
📧 info@hitop-therapie.de

Von Mensch zu Mensch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und helfen Ihnen dabei, eine informierte Entscheidung zu treffen.