Eine Ende Januar 2024 veröffentlichte Placebo-kontrollierte Studie1, die sich mit Menschen mit Krebs beschäftigte, die im Laufe ihrer Chemotherapie eine Neuropathie entwickelten, kam zu dem Ergebnis, dass die Behandlung mit HiToP® PNP signifikante Verbesserungen des Leidensdrucks erwirken kann.
Krebs und Polyneuropathie – wo liegt der Zusammenhang?
Eine Polyneuropathie entsteht, wenn periphere Nerven im Körper geschädigt werden. Dadurch können die Reize im Körper nicht mehr richtig weitergeleitet werden oder es kommt zu Fehlmeldungen. Zu den Symptomen zählen unter anderem Kribbeln, Taubheit, Schmerzen und Schwäche (z. B. Gangunsicherheit), jedoch nicht nur in den Füßen und Beinen, sondern auch in den Händen. Diese Beschwerden machen Betroffenen den Alltag oft schwer, besonders wenn weitere Erkrankungen hinzukommen – denn eine Polyneuropathie entsteht meist als Folge anderer Erkrankungen.
Der Zusammenhang von Krebs bzw. Chemotherapie mit Polyneuropathie kann grob gesprochen aus drei Gründen entstehen:
- Chemotherapie-induziert:
Nervenschäden durch Medikamente - Direkte Nervenschädigung durch Tumore:
Durch Druck auf Nerven oder Infiltration des umliegenden Gewebes - Durch Mangelernährung:
Krebs und Krebsbehandlung führen oft zu Mangelernährung, die Nervenschäden begünstigen kann (siehe: Vitaminmangel)
Die genannte Studie befasste sich mit dem zuerst genannten Zusammenhang, also durch die Chemotherapie ausgelöste Nervenschäden.
Wie wurde die Studie durchgeführt?
Wir bewerten die Studie deshalb als besonders aussagekräftig, weil sie randomisiert (d. h. alle Teilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip der Versuchs- oder Kontrollgruppe zugewiesen), doppelblind (bedeutet: weder Versuchsleitung noch Teilnehmende wissen, wer Versuchs- bzw. Kontrollgruppenmitglied ist) und an zwei Zentren Placebo-kontrolliert durchgeführt wurde. Dabei wurde die heimbasierte Behandlung der Versuchsgruppe mit einem HiToP® PNP-Gerät durchgeführt und die der Kontrollgruppe mit einem Placebo-Gerät.
Worauf zielt die Behandlung mit HiToP® PNP ab?
Die nicht-schulmedizinische alternative Hochtontherapie mit HiToP® PNP arbeitet mit Frequenzen zwischen 4.000 und 32.000 Hz. Diese werden mittels an den Beinen befestigten Elektroden übertragen. Die Frequenzgeschwindigkeit ist dabei höher als bei der klassischen Elektrotherapie, was allgemein als angenehmer empfunden wird. Außerdem kann so eine stärkere und tiefere Muskelstimulation erreicht werden. Da Polyneuropathie selbst nicht reversibel ist, sondern die zugrunde liegende Ursache bekämpft werden muss, um den Fortgang bzw. deren Weiterentwicklung zu stoppen, kann die Hochtontherapie als alternatives Behandlungsmittel angesehen werden, welches den alltäglichen Leidensdruck senken soll. Nach einer gewissen Zeit berichten viele Betroffene, die Beschwerden wie Kribbeln, Brennen und taube Füße haben, von einer signifikanten Verringerung ihrer Symptome, verbesserter Mobilität sowie einer erhöhten Lebensqualität.
Zu welchem Ergebnis kam die Studie?
In der mit dem echten Hochtontherapie-Gerät (HiToP® PNP) ausgestatteten Gruppe kam es zu einer signifikanten Verbesserung des Polyneuropathie-bedingten Leidensdrucks, verglichen mit der Placebogruppe. Dabei zeigte sich eine deutliche Reduktion der Intensität und des Leidensdrucks durch Schmerz, Krämpfe, Druckgefühle und Kribbeln. Später wurde auch den Teilnehmenden der Placebogruppe angeboten, sich mit dem echten HiToP® PNP-Gerät behandeln zu lassen. Auch bei dieser Gruppe wurde eine Verbesserung beobachtet.
Sie möchten sich selbst von der Hochtontherapie überzeugen?
1 Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00520-024-08331-7
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