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Weltkrebstag 2026: Polyneuropathie als Folge der Krebsbehandlung

Weltkrebstag 2026: Polyneuropathie als Folge der Krebsbehandlung

Am 4. Februar 2026 steht der Weltkrebstag unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig". Dieser Tag erinnert uns daran, dass jede Krebserkrankung eine individuelle Geschichte ist – und auch jede Krebsbehandlung unterschiedliche Folgen mit sich bringt.

Eine dieser oft übersehenen Folgeerscheinungen ist die Polyneuropathie, die besonders häufig nach Chemotherapie auftritt. In diesem Artikel beleuchten wir den Zusammenhang und zeigen Ihnen therapeutische Möglichkeiten auf.

Krebsstadien und ihre Auswirkungen

Um den Zusammenhang zwischen Krebs und Polyneuropathie zu verstehen, ist zunächst ein Blick auf die Stadienentwicklung hilfreich.
Die internationale Vereinigung gegen Krebs teilt Krebserkrankungen in fünf Stadien ein (0–4), die mit dem Wachstum und der Ausbreitung des Tumors fortschreiten:

Stadium 0–2: Lokale Tumore, begrenzte Ausbreitung
Stadium 3: Lymphknotenbeteiligung (bis zu 10 Millimeter kleine Knötchen, die für die Gewebeflüssigkeit-Reinigung zuständig sind)
Stadium 4: Metastasenbildung – der Tumor hat sich über Blut- oder Lymphgefäße verbreitet

Mit Fortschreiten der Erkrankung steigt nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Belastung der Patienten erheblich. Die Krebsbehandlung selbst – insbesondere die Chemotherapie – bringt dann häufig ihre eigenen Nebenwirkungen mit sich.

Der Zusammenhang: Krebs, Chemotherapie und Polyneuropathie

Eine Polyneuropathie entsteht durch Schädigungen peripherer Nerven, wodurch Reizweiterleitung gestört wird. Die Symptome sind vielfältig:

  • Kribbeln und „Ameisenlaufen" (besonders in Händen und Füßen)
  • Brennende Schmerzen
  • Taubheitsgefühle
  • Muskelschwäche und Gangunsicherheit
  • Gestörtes Temperaturempfinden

Der Zusammenhang zwischen Krebs und Polyneuropathie entsteht grob gesprochen aus drei Gründen:

  1. Chemotherapie-induziert – Nervenschäden durch Medikamente
    Dies ist die häufigste Ursache. Bestimmte Chemotherapie-Wirkstoffe (z.B. Oxaliplatin, Paclitaxel, Cisplatin) können periphere Nerven direkt schädigen.
  2. Direkte Nervenschädigung durch Tumore
    Tumore können auf Nerven drücken oder benachbartes Gewebe infiltrieren und so Nervenschäden verursachen.
  3. Mangelernährung
    Krebs und Krebsbehandlung führen oft zu Mangelernährung, die Nervenschäden begünstigen kann.

Diese Artikel konzentriert sich auf die chemotherapie-induzierte Polyneuropathie (CIPN) – die häufigste Form bei Krebspatienten.

Psychische und körperliche Belastung – der Teufelskreis

Schmerz und psychische Belastung bilden oft einen Teufelskreis. Chronische Nervenschmerzen führen zu:

  • Schlafstörungen
  • Angst und Sorgen
  • Einschränkung der Mobilität
  • Gefühl von Kontrollverlust
  • Reduzierter Lebensqualität

Diese psychische Belastung wiederum kann Schmerzen verstärken und zu erhöhten Stressleveln führen. Daher ist Schmerzlinderung nicht nur physisch wichtig, sondern auch psychisch entlastend – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Besserung.

Hochtontherapie als therapeutische Option

Eine vielversprechende Option zur Linderung von chemotherapie-induzierter Polyneuropathie ist die Hochtontherapie mit HiToP® PNP.

Wie funktioniert Hochtontherapie?

Hochtontherapie arbeitet mit Frequenzen zwischen 4.000 und 32.000 Hz – deutlich höher als klassische Elektrotherapie (TENS). Diese höheren Frequenzen ermöglichen:

  • Stärkere und tiefere Muskelstimulation
  • Angenehmeres Behandlungsgefühl (weniger „zuckend")
  • Bessere Penetration ins Gewebe

Mittels an den Beinen befestigter Elektroden werden diese Frequenzen übertragen. Die Behandlung erfolgt heimbasiert – Sie können sich zuhause behandeln.

Wichtig zu verstehen:

Polyneuropathie selbst ist nicht heilbar – die zugrunde liegende Ursache (Nervenschädigung) lässt sich nicht rückgängig machen. Aber: Hochtontherapie kann den alltäglichen Leidensdruck signifikant senken und viele Patienten berichten von:

  • Spürbarer Reduktion von Kribbeln und Brennen
  • Verbesserter Mobilität
  • Besserer Schlafqualität
  • Erhöhter Lebensqualität

Wissenschaftliche Evidenz – Die aktuelle Studie

Eine Ende Januar 2024 veröffentlichte Placebo-kontrollierte Studie¹ untersuchte speziell Krebspatienten, die während der Chemotherapie eine Neuropathie entwickelten.

Studiendesign (hohe Aussagekraft):

  • Randomisiert: Teilnehmer wurden zufällig eingeteilt
  • Doppelblind: Weder Versuchsleiter noch Teilnehmer wussten, wer die echte Behandlung erhielt
  • Placebo-kontrolliert: Kontrollgruppe erhielt Placebo-Geräte
  • Multi-zentrisch: Durchgeführt an zwei Zentren
  • Heimbasiert: Teilnehmer behandelten sich selbst

Ergebnisse:

Die Gruppe mit dem echten HiToP® PNP-Gerät zeigte signifikante Verbesserungen des Polyneuropathie-bedingten Leidensdrucks im Vergleich zur Placebogruppe:

✓ Deutliche Reduktion der Schmerz-Intensität
✓ Reduktion von Krämpfen
✓ Linderung von Druckgefühlen
✓ Spürbare Verringerung des Kribbelns

Noch interessanter: Später wurde auch der Placebogruppe das echte Gerät angeboten – und auch diese Patienten zeigten Verbesserungen.

¹ Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00520-024-08331-7

Ist Hochtontherapie die richtige Lösung für Sie?

Hochtontherapie ist nicht für jeden Patienten das Richtige – und das ist ok. Aber sie kann besonders sinnvoll sein, wenn:

  • Sie unter chemotherapie-induzierten Nervenschmerzen leiden
  • Medikamente wie Gabapentin nicht wirken oder Nebenwirkungen verursachen
  • Sie eine heimbasierte Lösung bevorzugen (keine regelmäßigen Arzttermine nötig)
  • Sie bereit sind, über mindestens 4–8 Wochen regelmäßig zu therapieren
  • Sie unsicher sind, ob das Gerät zu Ihnen passt:
    • Testen Sie es risikolos mit unserer 3-Monats-Miete

Miet-zu-Kauf-Modell – Risikofrei testen:

  • 3 Monate Miete: 297€ á 99€/Monat
  • 90% der Mietkosten werden auf einen späteren Kauf angerechnet (falls Sie sich für den Kauf entscheiden)
  • 5 Jahre Garantie auf das Gerät
  • Kostenloser Versand deutschlandweit

Telefonische Beratung: Unser Team beantwortet all Ihre Fragen

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📧 info@hitop-therapie.de

Häufig gestellte Fragen

Viele Patienten berichten bereits nach 2–3 Wochen von ersten Verbesserungen. Signifikante Ergebnisse zeigen sich meist nach 4–8 Wochen regelmäßiger Anwendung.

Nein. Die Anwendung wird von den meisten Patienten als angenehm beschrieben. Die hohen Frequenzen (4.000–32.000 Hz) fühlen sich weniger „zuckend" an als klassische TENS-Therapie.

Ja, in der Regel schon. Sprechen Sie aber vorher mit Ihrem Neurologen bzw. Onkologen. HiToP(R)PNP wirkt systemisch auf den Körper.

Die Hochtontherapie ist gut verträglich und hat keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Ja. HiToP(R)PNP ist nicht nur für chemotherapie-induzierte Polyneuropathie entwickelt, sondern für jede Form der Polyneuropathie unabhängig von der Ursache.

Die 3 - Monats - Miete kostet insgesamt 297,- € ( 99,- € pro Monat ). Der Kaufpreis liegt bei 2.475,- €. Mietzahlungen werden zu 90% auf den Kaufpreis angerechnet.
Die Kosten der Therapie werden i.d.R. nicht von der Krankenkasse übernommen.