Wenn die Diagnose Polyneuropathie im Raum steht, bewegt viele Betroffene zuerst diese Frage: Lässt sich die Erkrankung wieder rückgängig machen? Die ehrliche Antwort ist vielschichtig. Eine vollständige Heilung ist nach heutigem medizinischem Stand selten möglich. Die Aussicht auf spürbare Verbesserung der Beschwerden hängt aber stark davon ab, wie früh die Diagnose gestellt wird, welche Ursache dahintersteckt und wie konsequent Sie und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt an dieser Ursache arbeiten.
Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems. Sie zeigt sich häufig durch Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühle in Füßen und Händen. Die häufigsten Ursachen sind ein fortgeschrittener Diabetes mellitus oder ein langjähriger Alkoholkonsum. Auch Medikamente, Schadstoffbelastungen oder Autoimmunerkrankungen können eine Polyneuropathie auslösen. Welche Ursache vorliegt, ist für die Heilungschancen entscheidend.
Wichtig zu wissen – Polyneuropathie gilt nach heutigem medizinischem Stand häufig als nicht vollständig heilbar. Wenn Sie erste Anzeichen wie Kribbeln, Taubheit oder Brennen bemerken, lassen Sie diese frühzeitig von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt abklären. Je früher die Ursache gefunden wird, desto besser sind die Chancen, das Fortschreiten zu verlangsamen.

Die Ursache behandeln
Wie gut sich eine Polyneuropathie behandeln lässt, hängt zuerst davon ab, wie weit die Nervenschädigung bereits fortgeschritten ist. Wird die Erkrankung früh erkannt, gilt es vor allem, die Ursache zu bekämpfen.
Bei Diabetes muss der Blutzucker gut eingestellt werden, damit sich die Nervenschäden nicht weiter ausbreiten. Die Werte sollten dabei nicht zu schnell gesenkt werden, da auch das die Nerven belasten kann. Über einen Zeitraum von drei Monaten sollte sich der HbA1c-Wert um weniger als zwei Prozentpunkte verändern. Liegt die Ursache im Alkoholkonsum, ist konsequenter Verzicht der wichtigste Schritt. Die Regeneration der Nerven können Sie zusätzlich mit Vitamin B1 unterstützen. Bei medikamentenbedingten Beschwerden kann ein Wechsel der Wirkstoffe in Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt sinnvoll sein.
Symptome lindern und Lebensqualität erhalten
Bei der Polyneuropathie handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Die Beschwerden schreiten in vielen Fällen langsam fort. Neben der Behandlung der Ursache geht es darum, den Alltag spürbar zu erleichtern. Klassische Schmerzmittel zeigen oft nur wenig Wirkung. Ärzte setzen daher häufig auf nichtsteroidale Antiphlogistika oder Opioid-Analgetika. Mit physiotherapeutischen Maßnahmen lässt sich die Behandlung sinnvoll ergänzen. Die folgenden Schritte helfen Ihnen, aktiv zu bleiben und Ihre Lebensqualität zu erhalten:
- Lassen Sie die Ursache gründlich abklären und bleiben Sie in regelmäßiger ärztlicher Begleitung.
- Halten Sie zentrale Werte wie Blutzucker, Blutdruck und Vitamin-B12-Spiegel stabil im Blick.
- Bleiben Sie in Bewegung: sanftes Ausdauertraining, Physiotherapie und Balanceübungen unterstützen die Nervenfunktion.
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren.
- Pflegen Sie Ihre Füße sorgfältig und kontrollieren Sie regelmäßig Druckstellen oder kleine Verletzungen.
Warum die frühe Diagnose entscheidet
Eine Polyneuropathie verläuft häufig über lange Zeit ohne deutliche Symptome. Wenn Sie erste Anzeichen spüren, sind die Nerven oft schon geschädigt. Genau hier liegt die wichtigste Stellschraube: Je früher Sie Kribbeln, Brennen oder Missempfindungen ernst nehmen, desto besser stehen die Chancen, das Fortschreiten zu verlangsamen.
Die Heilungsaussichten unterscheiden sich je nach Ursache deutlich. Eine diabetische Polyneuropathie lässt sich bei bereits eingetretenen Schäden an den feinen Nervenfasern kaum mehr rückgängig machen. Besser sind die Aussichten bei einer alkoholtoxischen, einer medikamentös bedingten oder einer durch eine Infektion ausgelösten Polyneuropathie. Wird die Ursache rechtzeitig erkannt und konsequent angegangen, lässt die schädigende Wirkung in vielen Fällen nach.

HiToP® PNP als ergänzende Unterstützung zu Hause
Das HiToP® PNP ist ein geprüftes Medizinprodukt für die unterstützende Anwendung bei Polyneuropathie. Die Hochtontherapie ist eine alternative, nicht schulmedizinische Therapieform und versteht sich nicht als Heilbehandlung. Ziel ist die Chance, Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Schmerzen im Alltag zu reduzieren, wenn Ihr Körper auf diese Therapie anspricht.
Sie wenden das Gerät in Ihrer gewohnten Umgebung an und werden telefonisch von unserem Expertenteam in Deutschland begleitet.

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