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Autonome Neuropathie – vegetatives Nervensystem

Autonome Neuropathie

Wenn Nervenstörungen Herz, Kreislauf und Verdauung beeinflussen: Ursachen, Symptome und Behandlung verständlich erklärt.

Was ist die autonome Neuropathie?

Eine Nervenstörung, die viele Körperfunktionen beeinflussen kann.

Die autonome Neuropathie ist eine Störung des vegetativen Nervensystems, bei der die Verbindung zwischen Gehirn und autonomem Nervensystem beeinträchtigt ist. In der Folge können vor allem das Herz-Kreislauf-System, die Schweißproduktion und der Verdauungstrakt betroffen sein.

Meist handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um die Folge einer anderen Grunderkrankung. Deren Ursache zu finden ist entscheidend, um eine erfolgversprechende Behandlung einzuleiten.

Schematische Darstellung des vegetativen Nervensystems

Mögliche Ursachen

Häufig steckt eine andere Grunderkrankung dahinter.

Als eigenständige Erkrankung ist die autonome Neuropathie sehr selten. Häufiger tritt sie als sekundäre Folgeerkrankung auf, am häufigsten infolge von Diabetes.

Weitere mögliche Auslöser sind Autoimmunerkrankungen, Parkinson, Viren und Bakterien sowie bestimmte Medikamente. In manchen Fällen ist die autonome Neuropathie angeboren.

Mögliche Symptome

Weil nahezu alle Organe betroffen sein können, ist das Beschwerdebild vielfältig.

Da das vegetative Nervensystem viele Körperfunktionen steuert, reichen die Beschwerden von Herz-Kreislauf-Symptomen bis zu Verdauungs- und Blasenstörungen. Welche Beschwerden auftreten, hängt davon ab, welche Organsysteme betroffen sind.

  • Herzrasen und Schwindel
  • Blutdruckabfall beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt
  • Lähmungserscheinungen vor allem an Händen und Füßen
  • Schwellungen der Unterschenkel mit Ödembildung
  • Blasenstörungen
  • erektile Dysfunktion

Wichtig zu wissen – In seltenen Fällen kann auch das Herz-Kreislauf-System stark reagieren. Wenn Sie anhaltendes Herzrasen, Schwindel oder ausgeprägte Blutdruckschwankungen bemerken, sollten Sie diese Beschwerden ärztlich abklären lassen.

Diagnose und Therapie

Die Diagnose ist oft aufwendig, weil verschiedene Auslöser infrage kommen. Neben der Krankengeschichte gehört die Bestimmung des Blutzuckerspiegels zu den ersten Schritten, um Diabetes als Ursache zu prüfen. Ergänzend werden Herz, Blutdruck und Lungenfunktion untersucht, häufig mithilfe bildgebender Verfahren wie Ultraschall.

Die Behandlung richtet sich immer nach der auslösenden Grunderkrankung. Bei schweren Störungen des Immunsystems kommen Verfahren wie die Plasmapherese (Austausch des Blutplasmas) oder die Gabe von Globulin zum Einsatz.

Begleitende Unterstützung: das HiToP®-Verfahren

Lässt sich die Grunderkrankung behandeln, steht diese im Vordergrund. Bei begleitenden Beschwerden wie Missempfindungen oder Schmerzen an Händen und Füßen suchen viele Betroffene zusätzlich nach ergänzenden Möglichkeiten.

Ergänzend dazu kann das HiToP®-Verfahren als alternative, nicht schulmedizinische Therapieform die Behandlung begleiten, wenn Ihr Körper darauf anspricht. Unser telefonisches Expertenteam in Deutschland berät Sie während der gesamten Anwendung.

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