Häufige Fragen zum HiToP® PNP
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur HiToP® Therapie und zum HiToP® PNP. Sollten Sie weitere Fragen haben, freuen wir uns über Ihren Anruf.
Polyneuropathie verstehen
Grundlagen, Symptome und Ursachen:
Bei einer Polyneuropathie sind viele Nerven gleichzeitig geschädigt. Häufige Ursachen sind ein langjähriger Diabetes, eine Chemotherapie, Alkohol oder eine Dialyse, oft lässt sich aber auch keine Ursache finden. Wenn Sie Beschwerden haben, lassen Sie diese bitte ärztlich abklären.
Kribbeln, Brennen, Taubheit oder ein unsicherer Gang beginnen meist an den Füßen. Weil taube Füße kleine Verletzungen oft nicht mehr spüren, ist die tägliche Kontrolle der Füße besonders wichtig. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag zur Fußpflege bei Polyneuropathie.
Nerven funktionieren ähnlich wie elektrische Leitungen. Die Nervenbahnen bis in die Füße sind die längsten im Körper, deshalb fallen Schäden dort meist zuerst auf. Da auch andere Nerven betroffen sein können, zum Beispiel am Herzen, sind regelmäßige ärztliche Kontrollen wichtig.
Behandlung & wissenschaftliche Einordnung
Behandlungsansätze, ärztliche Einschätzung und Studien:
Eine Polyneuropathie ist nicht heilbar, die Beschwerden lassen sich aber oft lindern. Medikamente und die Hochtontherapie setzen beide bei den Beschwerden an, nicht bei der Ursache. Die Hochtontherapie mit dem HiToP® PNP ist eine alternative, nicht schulmedizinische Therapieform.
Zur Hochtontherapie gibt es mehrere veröffentlichte Studien, seit Januar 2024 auch eine erste randomisierte Doppelblindstudie. Die Studien, von denen Prof. Martin spricht, finden Sie mit Art, Umfang und Ergebnissen in unserer Studienübersicht.
Eignung & Sicherheit
Fragen vor dem Beginn der Anwendung:
Es gibt Veröffentlichungen zur Elektrotherapie, die Patienten mit implantierten Herzschrittmacher / Defibrillator, die Durchführung der Hochtontherapie erlauben, sofern die Behandlung am Bein durchgeführt wird. Bitte beachten Sie, dass diese Information nicht den ärztlichen Rat ersetzt.
Anwendung & Erfahrungen
Bedienung, Ablauf und individuelle Erfahrungen:
Sie legen die Elektroden selbst an, das HiToP® PNP stimuliert die Muskulatur mit hochfrequenten Impulsen. Zu Beginn spüren Sie ein leichtes Kribbeln, bei höherer Intensität ziehen sich die Muskeln zusammen, ganz ohne eigene Anstrengung. Die Hochtontherapie ist eine alternative, nicht schulmedizinische Therapieform.
TENS und Hochtontherapie sind beides Formen der Elektrotherapie. Die Hochtontherapie arbeitet mit deutlich höheren Frequenzen (über 4.000 Hz) und bringt die Oberschenkelmuskulatur zur Kontraktion. Die Vergleichsstudie, die Prof. Martin erwähnt, finden Sie in unserer Studienübersicht.
Wie schnell sich etwas verändert, ist sehr unterschiedlich. Prof. Martin empfiehlt, die Hochtontherapie über 12 Wochen auszuprobieren. Mit unserem 3-Monats-Mietmodell haben Sie genau diesen Zeitraum, um in Ruhe zu Hause zu testen, begleitet von unserem Expertenteam am Telefon.
Besserer Schlaf, mehr Sicherheit beim Gehen und ruhigere Abende: Von diesen Veränderungen erzählen Betroffene besonders oft. Zu Beginn kann leichter Muskelkater auftreten. Wie stark sich Ihre Beschwerden verändern, ist individuell verschieden.
Gerät kennenlernen & Kontakt
Einstieg, Bezug und persönliche Unterstützung:

Wissenschaftliche Ergebnisse
„Eigentlich wollte ich die Muskeln der Patienten, die sich zu wenig bewegen, von außen stimulieren und habe dazu eine Studie durchgeführt. Die Erfolge waren toll. Die Muskelmasse nahm zu, die Blutzuckerwerte verbesserten sich, die Pfunde fielen. Ein Patient berichtete aber zudem, dass seine Nervenschmerzen deutlich zurückgegangen sind. Das hat mich hellhörig gemacht und wir haben eine weitere Studie mit 800 Patienten durchgeführt.“
Professor Dr. Stephan Martin
Ergebnis: Bei zwei Drittel der Patienten, die unter diabetischer Neuropathie leiden, gehen die furchtbaren Schmerzen und die dafür typischen elektrischen Schläge, deutlich zurück.
Wissen
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