Die zur schulmedizinischen Akzeptanz nötige Doppelblindstudie fehlt!

Naturheilkundliche Praxis: Kraeuter und Tinkturen in heller Apothekenatmosphaere

Naturheilmittel bei Polyneuropathie

Pflanzliche Wirkstoffe können bei Polyneuropathie Schmerzen lindern und die Nerven unterstützen. Welche Naturheilmittel sich bewährt haben.

Eine Polyneuropathie macht sich durch Kribbeln, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Händen und Füßen bemerkbar. Klassische Schmerzmittel wirken oft nur wenig, weshalb in der Schulmedizin häufig zu Antidepressiva, nichtsteroidalen Antiphlogistika oder Opioiden gegriffen wird.

Wenn Sie auf starke Medikamente weitgehend verzichten möchten, lohnt sich ein Blick auf pflanzliche Wirkstoffe. Sie können Schmerzen lindern, die Durchblutung anregen und die Nerven unterstützen – idealerweise als sinnvolle Ergänzung im Gesamt-Therapieplan.

Mutterkraut: Hoffnungs­träger aus der Forschung

Mutterkraut (Tanacetum parthenium) wird in der Naturheilkunde bereits seit Längerem gegen Migräne eingesetzt. An der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Düsseldorf untersuchten Forschende die Wirkung des Mutterkraut-Wirkstoffs Parthenolide auf geschädigte Nervenfasern.

In Tierversuchen konnten Mäuse mit geschädigten Ischiasnerven dank Parthenolide ihre gelähmten Zehen bereits nach weniger als einer Woche wieder bewegen. Studienleiter Dietmar Fischer betonte 2016 allerdings, dass für ein einsatzfähiges Medikament noch weitere Forschung nötig ist.

Mutterkraut: weiße Blüten und Knospen in heller Atmosphäre

Weitere pflanzliche Wirkstoffe im Überblick

Wichtig zu wissen – Pflanzlich heißt nicht harmlos. Aconitum aus Eisenhut ist in nicht verdünnter Form ein starkes Nervengift, Capsaicin kann auf empfindlicher Haut reizen, und auch Teufelskralle oder Weidenrinde können mit Medikamenten wechselwirken. Sprechen Sie die Anwendung pflanzlicher Mittel deshalb immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker ab.

Naturheilkunde und HiToP® sinnvoll kombinieren

Pflanzliche Wirkstoffe wie Capsaicin, Aconitum oder Extrakte aus Teufelskralle, Weidenrinde und Echter Goldrute sind eine sinnvolle Ergänzung zu starken Medikamenten – sie können Schmerzen lindern und die Selbstwirksamkeit fördern. Mutterkraut bleibt ein vielversprechender Hoffnungsträger, für den noch belastbare Studien fehlen.

Die HiToP®-Behandlung mit hochfrequenten Mittelfrequenz-Strömen lässt sich gut mit pflanzlichen Mitteln kombinieren: Sie wirkt körperlich auf die Nervenfunktion, während Naturheilmittel die Schmerzwahrnehmung dämpfen und den Stoffwechsel unterstützen.

Naturheilkundliche und HiToP®-Behandlung im Therapie-Setting

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