Die zur schulmedizinischen Akzeptanz nötige Doppelblindstudie fehlt!

Diagnose: Nervenleitungsmessung am Patienten

Diagnose der Polyneuropathie

Wie Ärzte eine Polyneuropathie diagnostizieren: Anamnese, neurologische Untersuchung, Nervenleitgeschwindigkeit, Laborwerte und mehr.

Warum die Diagnose der Polyneuropathie aufwendig ist

Viele mögliche Ursachen, viele unterschiedliche Beschwerden: Die Einordnung braucht Zeit und mehrere Untersuchungen.

Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems mit einer Vielzahl von Ursachen und Beschwerden, was die Diagnosestellung häufig erschwert. Viele Betroffene bemerken zuerst Muskelstörungen, eine nachlassende Empfindung oder ein Kribbeln in Händen und Füßen. Die genaue Einordnung ist aufwendig und wird in der Regel von Neurologen oder Nervenärzten durchgeführt.

Ärztin bespricht Diagnose-Ergebnisse mit einem vitalen Paar am Tablet

Anamnese und neurologische Untersuchung

Am Anfang steht das Gespräch, danach folgen gezielte Tests.

Zu Beginn erstellt die Ärztin oder der Arzt eine ausführliche Anamnese. Da die Beschwerden auf eine Störung des peripheren Nervensystems hindeuten, das dem Rückenmark entspringt, wird zunächst differentialdiagnostisch ein Bandscheibenvorfall ausgeschlossen. Im Gespräch über Ihre Beschwerden lässt sich einordnen, um welche Form der Polyneuropathie es sich handelt: Wichtig ist dabei, an welchen Stellen die Beschwerden auftreten und wie sie sich äußern. Auch die familiäre Vorgeschichte spielt eine Rolle, da manche Erkrankungen genetisch vererbt werden können.

In der neurologischen Untersuchung werden die Reflexe der Patella- und Achillessehne geprüft, wobei ein fehlender Achillessehnenreflex ein typisches Zeichen sein kann. Der Filament-Test prüft die Berührungsempfindlichkeit der Haut, ein Kalt-Warm-Test zeigt, ob Temperaturreize richtig wahrgenommen werden, und mit einer Stimmgabel wird das Vibrationsempfinden getestet.

Nervenleitgeschwindigkeit, Muskelaktivität und Herz

Apparative Messungen machen sichtbar, wie gut die Nerven arbeiten.

Mit der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie) lässt sich feststellen, wie schnell die Nerven in Armen und Beinen ein elektrisches Signal weiterleiten. Der Test gibt außerdem Auskunft darüber, ob die Nervenzellen selbst oder die umgebende Isolationsschicht betroffen sind. Er ist schmerzlos, da die abgegebenen Reize sehr schwach sind. Ähnlich verhält es sich bei der Elektromyographie: Dort wird die elektrische Aktivität der Muskelfasern in den Gliedmaßen gemessen. Über ein EKG wird zusätzlich geprüft, ob auch das Herz beteiligt ist.

Welche Laborwerte untersucht werden

Ein Bluttest hilft, mögliche Ursachen einzugrenzen.

Über einen Bluttest werden verschiedene Werte bestimmt, die ursächlich für eine Polyneuropathie sein können. Besteht der Verdacht auf einen Alkoholmissbrauch, kann zusätzlich der Alkoholspiegel bestimmt werden.

  • Blutzucker mit HbA1c-Wert
  • Entzündungswerte
  • Leber- und Nierenwerte
  • Rheumafaktoren
  • Vitamin-B12- und Folsäurespiegel
  • Antikörper gegen Borrelien, Herpes, Masern oder Diphtherie

Liquoruntersuchung und Gewebeprobe

Besteht je nach Beschwerdebild der Verdacht, dass Gehirn oder Rückenmark beteiligt sind, kann die Entnahme von Gehirnwasser (Liquor) weiteren Aufschluss geben. Im Liquor lassen sich auch Virus- oder Bakterieninfektionen wie Herpes oder Borreliose nachweisen. Das Gehirnwasser wird unter örtlicher Betäubung im Bereich der Lendenwirbelsäule entnommen. In manchen Fällen wird zusätzlich am Unterschenkel eine kleine Gewebeprobe eines Nervs entnommen, die anschließend unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht werden kann.

Gut zu wissen – Eine gesicherte Diagnose ist für den Start einer alternativen Begleitung nicht zwingend erforderlich. Viele Betroffene befinden sich in der Gruppe mit unklarer Ursache. Welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind, besprechen Sie am besten mit Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen.

Nach der Diagnose: das HiToP® PNP als Begleitung

Die Diagnose der Polyneuropathie ist aufwendig und braucht mehrere Untersuchungen. Sie ist jedoch elementar, denn eine genaue Einordnung erlaubt einen Rückschluss auf die Ursache und ist damit für die weitere Begleitung ausschlaggebend. Immer mehr Ärzte und Therapeuten bieten die Hochtontherapie in ihrer Praxis an und empfehlen die regelmäßige Anwendung zuhause.

Das HiToP® PNP ist ein geprüftes Medizinprodukt und kann als alternative, nicht schulmedizinische Therapieform die Behandlung begleiten – mit der Chance, Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit zu lindern, wenn Ihr Körper darauf anspricht. Unser telefonisches Expertenteam in Deutschland begleitet Sie während der gesamten Anwendung.

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