Bei Polyneuropathie können bestimmte Genussmittel die Beschwerden beeinflussen. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über Kaffee, Alkohol, Softdrinks & Co. – und zeigt, welche bewussten Entscheidungen Sie im Alltag treffen können.
Kaffee und Tee – auf die Menge kommt es an
Kein vollständiger Verzicht – aber bewusster Konsum.
Kaffee muntert auf, doch die Wirkung ist nur von kurzer Dauer. Das vegetative Nervensystem reagiert, die Herzfrequenz steigt. Bei einer Polyneuropathie kann übermäßiger Kaffeegenuss die Koordination vegetativer Nervenfunktionen zusätzlich beeinflussen. Empfehlenswert ist ein zurückhaltender Konsum von Kaffee und Schwarzem Tee. Besser geeignet sind Kräuter- oder Grüntee – grüner Tee enthält biologisch wirksame Substanzen und gilt in der Forschung als positiv für Herz-Kreislauf und allgemeines Wohlbefinden.

Alkohol – die unterschätzte Gefahr
Wenn Sie unter einer Polyneuropathie leiden oder einer Polyneuropathie vorbeugen möchten, sollten Sie Alkohol so weit wie möglich meiden. Alkohol gehört zu den bekanntesten Ursachen einer Polyneuropathie – er wirkt einerseits als Zellgift, andererseits begünstigt erhöhter Konsum eine Mangelernährung, insbesondere einen Mangel an B-Vitaminen, die für das Nervensystem wichtig sind.
Auch wenn Ihre Polyneuropathie nicht alkoholbedingt ist, lohnt sich ein verantwortungsvoller Umgang. Sprechen Sie das Thema individuell mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt durch.

Wichtig zu wissen – Sprechen Sie Ihren Alkoholkonsum offen mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt an. Auch wenn Ihre Polyneuropathie nicht alkoholbedingt ist, kann ein bewusster Umgang Ihr Wohlbefinden unterstützen.
Wenn Diabetes und Alkohol zusammenkommen
Treten Diabetes mellitus und erhöhter Alkoholkonsum zusammen auf, kann sich das Risiko für Nervenschäden verstärken. Aus medizinischer Sicht wird empfohlen, mit Alkohol bei Diabetes besonders sparsam umzugehen: Der Blutzucker steigt durch den Kohlenhydratgehalt alkoholischer Getränke, gleichzeitig kann übermäßiger Konsum eine Unterzuckerung auslösen, weil die Leber primär den Alkohol abbaut. Alkohol sollte nie eine Mahlzeit ersetzen – idealerweise wird er in Kombination mit kohlenhydratreicher Nahrung konsumiert.

Wichtig zu wissen – Bei Diabetes mellitus ist der Blutzucker-Spiegel besonders empfindlich. Besprechen Sie mit Ihrem Diabetologen oder Hausarzt, welche Menge Alkohol für Sie persönlich vertretbar ist – und wann Vorsicht geboten ist.
Softdrinks und Süßigkeiten
Weil eine Polyneuropathie oft durch Diabetes mellitus ausgelöst wird, lohnt sich auch bei Softdrinks ein zurückhaltender Konsum. Zuckerhaltige Limonaden oder Cola lassen den Blutzucker schnell ansteigen. Eine angenehme Alternative kann Mineralwasser mit etwas Zitronensaft sein – oder Fruchtsaft, mit Wasser verdünnt.
Auch Süßigkeiten müssen nicht komplett gestrichen werden. Trockenobst kann den Süßhunger stillen und enthält weniger zugesetzten Zucker. Eine ausgewogene Ernährung kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren und ist sowohl bei diabetischer Polyneuropathie als auch bei anderen Ursachen ein wichtiger Baustein.
Bessere Alternativen im Überblick:
- Mineralwasser mit etwas Zitronensaft
- Ungesüßter Kräuter- oder Grüntee
- Fruchtsaftschorle (Fruchtsaft mit Wasser verdünnt)
- Trockenobst statt Süßigkeiten oder Schokolade
- Ein selbstgemachter Smoothie aus frischem Obst und Gemüse
Hochtontherapie als ergänzender Baustein
Neben einer bewussten Ernährung kann das HiToP® PNP – ein zugelassenes Medizinprodukt aus Rimbach – als alternative, nicht schulmedizinische Therapieform einen ergänzenden Beitrag leisten. Bei jeder Anwendung profitieren Durchblutung, Stoffwechsel und Muskulatur. Ob die Symptomatik darüber hinaus für Sie spürbar zurückgeht, finden Sie im persönlichen Testzeitraum heraus – wenn Ihr Körper auf diese Therapie anspricht.
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Häufige Fragen
Nein – ein kompletter Verzicht ist nicht zwingend. Empfohlen wird ein reduzierter Konsum von Kaffee und Schwarzem Tee. Kräuter- und Grüntee können gute Alternativen sein, vor allem, weil Grüner Tee biologisch wirksame Substanzen enthält.
Das hängt von der Ursache und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Bei alkoholbedingter Polyneuropathie wird ein vollständiger Verzicht über mindestens drei Monate empfohlen. Auch bei anderen Ursachen lohnt sich Zurückhaltung – sprechen Sie das Thema individuell mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt durch.
Mineralwasser mit etwas Zitronensaft, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen (Fruchtsaft mit Wasser verdünnt) sind gute Alternativen. Sie lassen den Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigen als zuckerhaltige Limonaden.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen kann das Wohlbefinden unterstützen. Besonders B-Vitamine sind für das Nervensystem wichtig und stecken in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Eiern und Milchprodukten. Konkrete Ernährungsempfehlungen besprechen Sie am besten individuell mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt.
B-Vitamine sind für das Nervensystem wichtig – ein Mangel kann Beschwerden begünstigen. Ob eine Supplementation für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrem individuellen Bedarf ab. Lassen Sie sich vor der Einnahme von Präparaten ärztlich beraten, idealerweise mit Blutwerten als Grundlage.
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