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Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA)

Die EGPA ist eine seltene Entzündung der Blutgefäße, die auch Ihre Nerven betreffen und so eine Polyneuropathie auslösen kann.

Was ist die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis?

Eine seltene Entzündung der Blutgefäße, die auch die Nerven betreffen kann.

Die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) wurde früher nach Churg und Strauss als Churg-Strauss-Syndrom bezeichnet. Sie ist eine sehr selten auftretende Entzündung der Blutgefäße. Eosinophile Granulozyten, eine Form der Entzündungszellen, durchwandern dabei das Gewebe und können es schädigen. Betroffen sind vor allem kleinere und kleinste Blutgefäße.

Bilden sich in diesen Gefäßen Blutgerinnsel, kann es zu einem Infarkt kommen. Die Entzündung selbst kann auf einzelne Organe wie Lunge oder Herz übergreifen. Weil die EGPA auch die peripheren Nerven betreffen kann, zählt sie zu den möglichen Ursachen einer Polyneuropathie.

Die genaue Ursache der EGPA ist unbekannt. Es gibt jedoch Hinweise, dass es sich um eine Erkrankung des Autoimmunsystems handeln kann. Betroffen sind lediglich ein bis drei von einer Million Menschen, darunter mehr Frauen als Männer. Die Erkrankung tritt im Durchschnitt kurz vor dem 50. Lebensjahr auf und fast ausschließlich bei Menschen, die bereits Asthma haben. Am häufigsten zeigt sich die Entzündung in Lunge, Herz, Nieren, Darm und Gehirn.

Anzeichen, die auf eine EGPA hindeuten

Die Diagnose ist nicht immer eindeutig und stützt sich auf mehrere Befunde zugleich.

Wird eine Vaskulitis, also eine Entzündung der Gefäße, festgestellt und treten zusätzlich vier von sechs weiteren Anzeichen auf, kann Ihr Arzt eine EGPA diagnostizieren. Diese sechs Anzeichen deuten darauf hin:

  • Asthma
  • Neuropathie, also Erkrankungen des peripheren Nervensystems
  • Eosinophilie: deutlich erhöhte Werte der eosinophilen Granulozyten im Blut
  • Anomalien der Nebenhöhlen
  • Infiltrate der Lungen, im Röntgenbild als Verschattungen sichtbar
  • eosinophile Vaskulitis
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Verlauf und Behandlung

Mit einer Behandlung lässt sich die Erkrankung in der Regel gut eindämmen.

Eine EGPA verläuft typischerweise in drei Phasen, die meist nacheinander auftreten: Sie beginnt mit Asthma bronchiale und allergischem Schnupfen, später folgt eine eosinophile Entzündung von Verdauungstrakt und Lunge, bis oft Jahre danach eine Vaskulitis hinzukommt. Bleibt die EGPA unbehandelt, kann die Entzündung den Herzmuskel betreffen.

Zur Therapie verordnet Ihr Arzt in der Regel Kortikosteroide, anfangs oft hochdosiert. Bessern sich die Beschwerden, kann die Dosis langsam verringert werden. Bei besonders schweren Formen kommt ergänzend ein weiteres Medikament zum Einsatz. Eine bestehende Asthma-Erkrankung bleibt meist erhalten, lässt sich aber gut behandeln.

Begleitende Unterstützung bei Nervenbeschwerden

Bei der EGPA steht die Behandlung der zugrunde liegenden Entzündung im Vordergrund. Greift die Erkrankung auf die peripheren Nerven über, können Beschwerden wie Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühle hinzukommen. Viele Betroffene suchen dann nach ergänzenden Möglichkeiten.

Ergänzend kann das HiToP® PNP als alternative, nicht schulmedizinische Therapieform die Behandlung begleiten und die Chance bieten, solche Beschwerden zu lindern, wenn Ihr Körper auf diese Therapie anspricht. Bei uns sprechen Sie dabei nicht mit einem Chatbot, sondern mit echten Menschen: Unser telefonisches Expertenteam in Deutschland begleitet Sie während der gesamten Anwendung.

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