Unter dem Begriff Polyneuropathie ist eine Reihe von Krankheiten zusammengefasst, die alle eines gemeinsam haben: eine Schädigung der peripheren Nerven. Das periphere Nervensystem umfasst alle Nerven, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen. Bei der axonalen Polyneuropathie sind die Axone – also die langen Nervenfortsätze, die elektrische Signale übertragen – von einer Schädigung betroffen.
Axonale Polyneuropathie erkennen und diagnostizieren
Welche Symptome treten auf – und mit welchen Verfahren wird die Diagnose gestellt?
Die axonale Polyneuropathie kann unterschiedliche Symptome hervorrufen. Zu Beginn verläuft die Krankheit oft symptomlos. Die geschädigten Axone können eine Überfunktion der Nerven auslösen, die sich durch Kribbeln oder Schmerzen bemerkbar macht. Auch eine Unterfunktion ist möglich – sie zeigt sich durch Funktionsstörungen der Motorik, Lähmungen, Muskelatrophien oder Krämpfe.
Zur Diagnose werden nach einer umfassenden Anamnese verschiedene Reflextests durchgeführt. Außerdem stehen mehrere neurophysiologische Untersuchungen zur Verfügung, die zur Abklärung einer axonalen Polyneuropathie eingesetzt werden.

Bei der Elektromyografie wird die elektrische Muskelaktivität untersucht, während die Elektroneurografie die Nervenleitgeschwindigkeit überprüft. Die Kombination beider Verfahren erlaubt Rückschlüsse, ob die Schädigung die Axone selbst oder die umgebende Myelinscheide betrifft – eine zentrale Unterscheidung, die den weiteren Behandlungsweg mitbestimmt.
Begleitende Unterstützung: das HiToP®-Verfahren
Die axonale Polyneuropathie erfordert eine sorgfältige Diagnostik und eine auf die Ursache abgestimmte Behandlung. Bei begleitenden Beschwerden wie Kribbeln, Missempfindungen oder Schmerzen suchen viele Betroffene nach ergänzenden Möglichkeiten.
Ergänzend dazu kann das HiToP®-Verfahren als alternative, nicht schulmedizinische Therapieform die Behandlung begleiten, wenn Ihr Körper darauf anspricht. Unser telefonisches Expertenteam in Deutschland berät Sie während der gesamten Anwendung.

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