Häufige Ursache für Beschwerden in Füßen & Händen
Symptome beginnen oft schleichend
Frühe Abklärung kann sinnvoll sein
Was ist die alkoholische Polyneuropathie?
Eine häufige Folge langjährigen Alkoholkonsums – verständlich erklärt.
Die alkoholische Polyneuropathie zählt zu den häufigsten Folgeerkrankungen eines langjährigen, übermäßigen Alkoholkonsums. Sie entsteht, wenn die peripheren Nerven – meist in den Füßen und Beinen, später teilweise auch in den Händen – durch die direkte Nervengiftwirkung des Alkohols und durch begleitende Mangelzustände geschädigt werden. Betroffene berichten von Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühlen oder unsicherem Gang, der oft langsam beginnt und sich über Monate ausbreitet.

Typische Beschwerden bei Polyneuropathie
Erkennen Sie Ihre Symptome wieder? HiToP® PNP kann bei verschiedenen nervenbedingten Beschwerden eingesetzt werden.

Brennender Schmerz
Ein heißes, stechendes oder „glühendes" Gefühl in Füßen oder Händen, oft besonders abends und nachts spürbar. Die Empfindung kann sich im Verlauf verstärken und Schlaf wie Alltag deutlich belasten.

Kribbelnde Hände
Ein unangenehmes Prickeln, als würden kleine Reize ständig über die Haut laufen. Anhaltendes Kribbeln in Händen oder Füßen gehört zu den frühen Warnzeichen einer Polyneuropathie und sollte ärztlich abgeklärt werden.

Taubheitsgefühl
Verminderte Wahrnehmung von Berührungen oder Temperatur: Die Füße fühlen sich „wie eingeschlafen" an. Tastsinn, Gleichgewicht und Feinmotorik werden eingeschränkt, der Alltag wird mit der Zeit schwerer.

Nervenschmerzen
Brennende, stechende oder elektrisierende Schmerzen gehören zu den belastendsten Symptomen einer Polyneuropathie, besonders nachts. Eine alternative Therapieoption ist die Hochtontherapie mit dem HiToP® PNP.
Wie entsteht die alkoholische Polyneuropathie?
Bei der alkoholischen Polyneuropathie wirken in der Regel mehrere Faktoren zusammen. Alkohol und sein Abbauprodukt Acetaldehyd schädigen Nervenfasern direkt. Gleichzeitig fehlen bei langjährigem Konsum häufig wichtige Nährstoffe wie Vitamin B1, B6 und B12, die für gesunde Nerven nötig sind. Auch Begleiterkrankungen – etwa eine geschädigte Leber – können den Stoffwechsel der Nerven zusätzlich belasten. So beginnt die Reizweiterleitung langsam zu stocken: Signale kommen verzögert, abgeschwächt oder gar nicht mehr im Gehirn an.

Ursachen im Überblick
Bei der alkoholischen Polyneuropathie greifen meist drei Faktoren ineinander:
In welchem Ausmaß sich diese Faktoren auf die Nerven auswirken, ist individuell verschieden – eine ärztliche Abklärung ist daher wichtig.
Wann sollte man handeln?
Wann sollte man Beschwerden abklären lassen:
Wenn Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder Nervenschmerzen wiederholt auftreten oder zunehmen, sollte dies ärztlich abgeklärt werden. Eine frühzeitige Einordnung kann helfen, Ursachen besser zu erkennen und Beschwerden gezielt zu begleiten.
- bei anhaltendem Kribbeln oder Brennen
- bei Taubheitsgefühlen in Füßen oder Händen
- bei Unsicherheit beim Gehen
- wenn Beschwerden nachts stärker werden
Für wen ist HiToP® PNP geeignet?
HiToP® PNP richtet sich an Menschen, die unter Symptomen peripherer Nervenschädigungen leiden und eine moderne, alternative, nicht schulmedizinische Therapie bequem zuhause anwenden möchten.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden auf eine Neuropathie hinweisen könnten, hilft Ihnen unser kurzer Selbstcheck bei einer ersten Einschätzung.

Was Sie selbst tun können
Der wichtigste Schritt ist der konsequente Verzicht auf Alkohol. Darüber hinaus können diese Maßnahmen den Verlauf positiv beeinflussen:
- vollständig auf Alkohol verzichten – auch in kleinen Mengen
- auf eine ausgewogene, B-Vitamin-reiche Ernährung achten
- professionelle Unterstützung beim Entzug suchen, wenn der Verzicht allein nicht gelingt
- Füße täglich auf Verletzungen prüfen und auf passendes Schuhwerk achten
- regelmäßig moderat bewegen – Spaziergänge, Schwimmen, Krankengymnastik
- regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Hausarzt und Neurologen wahrnehmen
Konsequenter Alkoholverzicht ist der wichtigste Hebel, um den Verlauf der alkoholischen Polyneuropathie zu verlangsamen – je früher, desto besser die Aussichten.
Unterstützende Ansätze bei Polyneuropathie
Neben klassischen Behandlungsansätzen informieren sich viele Betroffene auch über ergänzende Möglichkeiten. HiToP® PNP ist eine alternative, nicht schulmedizinische Therapie zur Anwendung bei Polyneuropathie, die bequem zuhause eingesetzt werden kann.
Wenn Sie mehr über die Anwendung, den Ablauf und mögliche Einsatzbereiche erfahren möchten, können Sie sich hier weiter informieren.
Hier erfahren Sie mehr über das HiToP® PNP:
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die alkoholische Polyneuropathie:
Bei frühzeitigem und konsequentem Alkoholverzicht können sich Beschwerden teilweise zurückbilden – vor allem in den ersten Monaten. Sind die Nervenfasern bereits stark geschädigt, bleiben oft Restbeschwerden. Wichtig ist, möglichst früh zu handeln und zusätzlich Mangelzustände auszugleichen.
Meist arbeiten mehrere Fachrichtungen zusammen: Hausarzt, Neurologe und – wenn nötig – Suchtmediziner oder Psychotherapeut. Ergänzend können Physiotherapie und medizinische Fußpflege sinnvoll sein. Für viele Betroffene ist die Begleitung durch eine Suchtberatungsstelle der entscheidende erste Schritt.
Anhaltendes Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle in Füßen oder Händen, neue Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen oder häufiges Stolpern sind klare Warnzeichen. Auch Verletzungen, die Sie kaum spüren, sollten ärztlich abgeklärt werden – sie können ein Hinweis auf fortgeschrittene Nervenschäden sein.

Wissenschaftliche Ergebnisse
„Eigentlich wollte ich die Muskeln der Patienten, die sich zu wenig bewegen, von außen stimulieren und habe dazu eine Studie durchgeführt. Die Erfolge waren toll. Die Muskelmasse nahm zu, die Blutzuckerwerte verbesserten sich, die Pfunde fielen. Ein Patient berichtete aber zudem, dass seine Nervenschmerzen deutlich zurückgegangen sind. Das hat mich hellhörig gemacht und wir haben eine weitere Studie mit 800 Patienten durchgeführt.“
Professor Dr. Stephan Martin
Ergebnis: Bei zwei Drittel der Patienten, die unter diabetischer Neuropathie leiden, gehen die furchtbaren Schmerzen und die dafür typischen elektrischen Schläge, deutlich zurück.
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